Die Fate-Lizenz erlaubt die freie private Nutzung des Regelwerks. Man kann Werke veröffentlichen, das schwer erarbeitete Wiki wird nicht plötzlich aus dem Netz geworfen und so weiter - Sicherheit für unsere Arbeit im Netz.
Fate lässt sich leicht anpassen und ausbauen
Fate und insbesondere die letzten Werke, FateCore (FC) und FateAccelerated (FAE) sind so geschaffen worden, daß man die Regeln schnell an beliebige Szenarien anpassen kann, ohne sich tief mit den Möglichkeiten der Welt beschäftigen zu müssen. Es ist deshalb ideal für kleine Szenarien, witzige Ideen, die kein großes Regelwerk benötigen, wo der Spieler dennoch den Anspruch hegt, bestimmte "Aspekte" der Welt hervorzuheben. Man kann diese direkt definieren und bespielen. Das erspart jede Menge Tabellen und Aufzählungen, man kann innerhalb von Tagen loslegen. Diese Ideen der Aspekte, Stunts und Extras ist so abstrakt, sie lassen sich ebenso über jedes andere System stülpen und damit fast spontan vereinfachen und gleichzeitig erweitern.
Fate stellt eine Brücke zwischen klassischem und dem erzählerischen Rollenspiel dar
Durch das Konzept der Aspekte, die man praktisch auf alles beziehen kann, ist es möglich, wichtige Teile der Welt, des Szenarios, des Plots und eines Charakters zu ankern und der Spieler ermuntert, durch das System der Fatepunktvergabe, diese Auszuspielen und in das Spiel immer wieder einzubringen - und das in zweierlei Hinsicht, als Segen wie als Schwäche. Das ist für mich der erste mir bekannte Versuch, die Brücke zwischen den Welten des klassischen Herausforderungs- oder Überwindungsspiels und dem des Erzählspiels oder Dramas zu schlagen. Es ist das erste mir bekannte System, indem das Charakterspiel direkt belohnt wird.
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